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Tradition vs. Standortwechsel
 
Magics-Umzug immer konkreter (RP, 11.03.08) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Peter R.   
Dienstag, 11. März 2008

VON OLIVER SCHAULANDT UND MARK KÜHN
Düsseldorf (RP) Die Gerüchte, nach denen die Düsseldorf Magics in der kommenden Spielzeit ihre Zelte in Krefeld aufschlagen, scheinen sich zu bestätigen. Die Gründe liegen auf der Hand. Einer der Geldgeber, der frühere Magics-Geschäftsführer Gerald Wagener, wohnt in Krefeld. Die Lizenz für die Basketballer soll ihm inzwischen im Gegenzug für Verbindlichkeiten im sechsstelligen Bereich verpfändet worden sein, was nicht offiziell bestätigt ist.

Das Tischtuch zwischen der Stadt Düsseldorf und dem Klub ist bekanntlich zerschnitten, auch vor dem Hintergrund, dass die Bayer Giants Leverkusen höchstwahrscheinlich künftig in der Landeshauptstadt spielen werden. Christina Begale, Referentin von Oberbürgermeister Joachim Erwin, lobte bereits die Gespräche mit Giants-Boss Otto Reintjes, während sie gleichzeitig heftige Kritik am Management der Düsseldorfer Basketballer übte.

Die Magics wollen den Kopf jedoch nicht in den Sand stecken. „Wir sind auf der Suche nach Alternativen zum jetzigen Standort, auch, weil wir uns nicht zum Spielball machen wollen, der nur auf die Entscheidungen aus Düsseldorf und Leverkusen wartet”, sagt Markus Zilch, Trainer und Manager der Magics. „Krefeld käme absolut in Frage. Wir wollen in der Region bleiben“, bestätigt der Funktionär. Auch ein Umzug nach Neuss soll angeblich eine Alternative sein.

Gespräche mit Bayer

Bis zum 31. März muss die Entscheidung fallen, da an diesem Termin die Lizenzunterlagen vorliegen müssen - inklusive des Standortes. Zilch bestätigt übrigens Gespräche mit dem gerade in die Erste Regionalliga aufgestiegenen SC Bayer Uerdingen. Auch Bayer-Geschäftsführer Jörg Heydel wollte die Verhandlungen über eine mögliche Kooperation mit den Düsseldorfern nicht dementieren.

Demzufolge könne sich der SC durchaus vorstellen, eine Partnerschaft einzugehen. Die derzeitige erste Mannschaft und die große Jugendabteilung würden dann als Unterbau der Profis dienen. Als künftige Spielstätte würde die Krefelder Glockenspitzhalle dienen. Heydel: „Erste Gespräche über die Halle mit der Stadt sind schon geführt worden.” Eine Zukunft in der Sportstadt Düsseldorf wird für Magics aufgrund der aktuellen Entwicklungen jedenfalls immer unwahrscheinlicher.

Quelle: RP-Online vom 11.03.2008

 
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