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Offener Brief der Faninitiative Leverkusener Basketball PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Peter R.   
Montag, 21. Januar 2008

Die Reaktionen auf diesen offenen Brief vom 22.04.2008 und die Wiedergabe der von uns geplanten Aktionen in der Leverkusener Medien haben die Faninitiative Leverkusener Basketball heute zur Klarstellung in Form eines weiteren offenen Briefs veranlaßt. Der gesamt Brief findet sich hier.

Faninitiative Leverkusener Basketball 

An die Verantwortlichen
aus
Politik, Sport und Wirtschaft
der „Sportstadt“ Leverkusen

Leverkusen, 22. April 2008 

nach Wochen und Monaten des Hoffens und der Ungewissheit haben sich unsere Befürchtungen leider bewahrheitet. Nach 10 Pokalsiegen und 14 Meisterschaften wird das Kapitel Profi-Basketball in Leverkusen zugeschlagen. Dies passiert trotz stetig steigender Zuschauerzahlen, trotz des sportlichen Erfolges, trotz der engen Verbundenheit der Giants mit der Stadt und trotz der über 12.600 Unterschriften, die die Faninitiative Leverkusener Basketball in nur 10 Wochen gesammelt hat. 

Wir Fans müssen uns sicherlich den Vorwurf gefallen lassen den Kampf um unsere Giants nicht früh genug aufgenommen zu haben. Nicht auszudenken wie viele Solidaritätsbekundungen wir in Form von Plakaten und Unterschriften in 6 oder gar 12 Monaten hätten sammeln können. Dass wir es nicht getan haben, wurmt uns selbst am meisten und wir fühlen uns schlecht dabei. 

Es wäre zu wünschen, dass auch die Herren in verantwortlicheren Positionen das eine oder andere Mal von einem schlechten Gewissen gequält werden. Damit meinen wir Politiker wie den, der sich nicht einmal auf unseren Unterschriftenlisten eintragen konnte, weil er „Neutralität wahren“ wollte. Bedeutet Politik aber nicht „gestalten“ und „Stellung beziehen“? Herr K. wir haben Sie als Politiker gewählt und nicht als Diplomaten! Oder wir denken an die Entscheidungsträger der Bayer AG, die ihre Wurzeln längst vergessen haben. An die, die nur auf den schnellen Euro und die rasant wachsenden ausländischen Märkte schielen. Aber auch den Fußballmanager, der unumwunden jede Unterstützung ablehnte. Einen Grund konnte oder wollte er uns nicht nennen – ein Schuft, wer da gleich ans VIP-Parkhaus oder an die „Autobahnabfahrt Bayarena“ denkt. 

Natürlich wurde uns angeboten den Giants nach Düsseldorf zu folgen – und der eine oder andere wird dem neuen Düsseldorfer Team sicherlich eine Chance geben. Und natürlich will der eine oder andere die Leverkusener Fan-Kultur in der Regionalliga aufrechterhalten. Doch auch hier ist die Zukunft alles andere als sicher. Keiner weiß wie die kommende Saison verlaufen wird - jeder hingegen weiß was uns genommen wurde und daher tragen wir Fans am 26.04.2008 beim Heimspiel der Bayer Giants die Hoffnungen von 12.666 Bürgern und Basketballfans aus Leverkusen und ganz Deutschland symbolisch zu Grabe. Die Hoffnung auf eine Wiederauferstehung bleibt, aber hier und heute muss auch Platz für Wut und Trauer sein. Wir bitten daher alle Zuschauer darum beim letzten Heimspiel der regulären Saison gegen die Artland Dragons dem Anlass entsprechend in Schwarz zu erscheinen.

Im stillen Gedenken 

Maßlos traurige Basketballfans 

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 26. April 2008 )
 
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